Eingabehilfen öffnen

Zum Hauptinhalt springen
© Annette Schrader

Asthma und Heu­schnupfen
Akupunktur und TCM in Hamburg-Altona

© Annette Schrader

Die Augen jucken, die Nase läuft, der Kopf ist wie vernebelt — und das über Wochen. Heuschnupfen ist für viele Menschen weit mehr als ein leichtes Kribbeln in der Nase. Bei manchen entwickelt er sich mit den Jahren zu Asthma bronchiale.

In meiner Praxis in Hamburg-Altona (Ottensen) behandle ich Heuschnupfen und Asthma mit Akupunktur und Chinesischer Kräutertherapie — am besten mit einer Vorbereitung bereits vor der Pollensaison, aber auch eine Behandlung während der akuten Phase ist möglich.

Hinweis:

Bei all meinen Therapieverfahren beziehe ich mich auf die Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin. Diese ist wissenschaftlich nicht anerkannt und Bestandteil der alternativen Medizin.

Was ist Heuschnupfen — und was steckt dahinter?

Beim Heuschnupfen reagiert das Immunsystem übermäßig auf eigentlich harmlose Auslöser wie Pollen. Obere Atemwege, Augen, Nase, Rachenraum und Bronchien sind am häufigsten betroffen.

Aus Sicht der TCM liegt bei Allergien häufig eine Schwäche der Abwehrenergie (Wei-Qi) vor — die Schutzschicht des Körpers gegen äußere Einflüsse ist geschwächt. Deshalb behandle ich nicht nur die Symptome, sondern versuche das ganze System zu stärken. Denn behandelt man nur die akuten Beschwerden, kommen sie immer wieder zurück.

In der Naturheilkunde wird Akupunktur bei Heuschnupfen und Asthma traditionell angewendet. Aus meiner Erfahrung kann sich die Behandlung besonders positiv auswirken, wenn sie rechtzeitig vor der Saison begonnen wird.

Behandlung in zwei Phasen

Meine Behandlung bei Heuschnupfen gliedert sich in zwei Phasen:

Vorbereitungsphase — ca. 2 Monate vor der Saison
Wenn Sie auf Frühblüher reagieren, empfehle ich, bereits im frühen Winter mit wenigen Akupunktursitzungen zu beginnen. Ziel ist es, das Immunsystem zu stärken und den Körper auf die kommende Saison vorzubereiten. Planen Sie etwa 5 Sitzungen ein. Oft ergänze ich die Sitzung mit einer Wärmelampe, deren intensive Wärme die Muskeln zusätzlich lockern kann.

Somit können die Beschwerden in der eigentlichen Saison aus meiner Erfahrung heraus schwächer ausgeprägt sein — oder im besten Fall erst gar nicht auftreten.

Akutphase — während der Pollensaison
Wenn es zu akuten Symptomen kommt — laufende oder verstopfte Nase, tränende Augen, Niesattacken, Müdigkeit — behandle ich 1 bis 2 Mal pro Woche. Ich kombiniere Körper- und Ohrakupunktur. An den Allergiepunkt an der Ohrspitze klebe ich nach der Sitzung auf Wunsch ein kleines Senfkorn oder eine Dauernadel — so können Sie bei Beschwerden selbst einen Reiz setzen.

Ergänzend kann Chinesische Kräutertherapie eingesetzt werden — in Granulatform, individuell auf Ihre Symptome abgestimmt.

Rechnen Sie insgesamt mit ca. 8 bis 10 Sitzungen pro Saison. Wenn beide Phasen intensiv genutzt werden, können sich die Beschwerden aus meiner Erfahrung im zweiten Jahr bereits deutlich abschwächen.

Behandlung von Asthma bronchiale

Asthma bronchiale ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege. Es wird immer begleitend zur schulmedizinischen Behandlung Ihres Arztes eingesetzt — nicht als Ersatz.

Bei langjährigen chronischen asthmatischen Beschwerden ist eine längere Therapiezeit sinnvoll: ca. 15 Sitzungen, zunächst einmal wöchentlich, später alle 3 Wochen zur Stabilisierung. Ich wende Körper- und Ohrakupunktur an, in bestimmten Fällen ergänzt durch Chinesische Kräuter.

Bei Atemwegsbeschwerden können bestimmte Qigong-Übungen, die auf die Lungenfunktion ausgerichtet sind, ergänzend sinnvoll sein. 

Was können Sie selbst tun?

Einige Empfehlungen aus TCM-Sicht:

  • Schleimbildende Nahrungsmittel meiden — besonders Milchprodukte
  • Warme, gekochte Mahlzeiten bevorzugen, regelmäßig essen
  • Getragene Kleidung nicht über Nacht im Schlafzimmer lassen
  • Haare vor dem Schlafengehen gut bürsten oder waschen
  • Bei gereizten Augen kann Bocksdornfrüchte-Tee oder Chrysanthemenblütentee lindernd wirken
© Annette Schrader
Heilpraktikerin Petra Noll

Sprechen Sie mich gerne an.

In einem ersten Gespräch berate ich Sie telefonisch oder per E-Mail dazu, wie ich Ihnen mit TCM, Akupunktur und Therapien helfen könnte.
Heilpraktikerin Petra Noll
Petra Noll
Heilpraktikerin
Logo Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.
Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.

Häufige Fragen zu Heuschnupfen und Asthma

Wann sollte ich mit der Akupunktur bei Heuschnupfen beginnen?
Idealerweise 2 Monate vor der Pollensaison. Wer auf Frühblüher reagiert, kann bereits im Dezember oder Januar beginnen. Auch während der akuten Phase ist eine Behandlung möglich — die Wirkung ist dann eher symptomlindernd.
Kann Akupunktur Heuschnupfen dauerhaft bessern?
Aus meiner Praxiserfahrung berichten manche Patientinnen und Patienten nach zwei bis drei behandelten Saisons von einer dauerhaften Abschwächung der Beschwerden. Das ist keine Garantie — aber aus TCM-Sicht ist das Ziel die Stärkung des gesamten Systems, nicht nur die Symptomlinderung.
Ist Akupunktur bei Asthma sicher neben Inhalatoren?
Akupunktur kann begleitend zur schulmedizinischen Behandlung des Arztes eingesetzt werden. Die Inhalationsmedikamente sollten keinesfalls eigenmächtig abgesetzt werden. Bitte teilen Sie mir beim Erstgespräch alle Medikamente mit.
Kann die Kräutertherapie bei Heuschnupfen helfen?
Ja — ich setze sie häufig ergänzend ein. Die Rezeptur wird individuell auf Ihre Symptome abgestimmt und von einer spezialisierten Apotheke hergestellt. Ich empfehle, auch mit der Kräutertherapie vor der Saison zu beginnen.

Praxis Petra Noll · Bahrenfelder Straße 244 · 22765 Hamburg-Ottensen

Gut erreichbar aus dem gesamten Hamburger Raum — S-Bahn Ottensen (300 m), Bahnhof Altona (10 min). Mit der S-Bahn auch direkt aus Lübeck, Lüneburg und dem Hamburger Umland erreichbar.