

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
in Hamburg-Altona
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine jahrtausendealte Heilkunst mit Wurzeln in den großen philosophischen Richtungen des Daoismus und Konfuzianismus – zwei auf Harmonie ausgerichtete ostasiatische Schulen. Sie verfolgt eine ganzheitliche Herangehensweise: Körper, Geist und Lebensenergie (Qi) werden als Einheit betrachtet.
In meiner Praxis in Hamburg-Altona (Ottensen) arbeite ich seit 2005 auf Grundlage der TCM. Patientinnen und Patienten kommen zu mir aus Hamburg und der Metropolregion – über die S-Bahn Ottensen ist die Praxis gut aus dem gesamten norddeutschen Raum erreichbar. Mit den Jahren habe ich mich zunehmend auf Frauengesundheit und Kinderwunschbehandlung spezialisiert – Bereiche, in denen der ganzheitliche Ansatz der TCM aus meiner Sicht besonders gut zum Tragen kommen kann. Ebenso setze ich TCM bei Schmerztherapie, Schlafstörungen und Allergien ein.
Hinweis:Bei all meinen Therapieverfahren beziehe ich mich auf die Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin. Diese ist wissenschaftlich nicht anerkannt und Bestandteil der alternativen Medizin.
Die 5 Säulen der TCM
Bewegungskünste wie Qigong und Tai-Chi gehören ebenfalls zur TCM. Als ausgebildete Qigong-Lehrerin biete ich regelmäßige Qigong-Kurse in Hamburg an.
Optimal ist es, wenn mehrere Behandlungsmethoden als ganzheitliches Konzept miteinander kombiniert werden können.
Qi, Yin und Yang — das Fundament der TCM
Das zentrale Konzept der Traditionellen Chinesischen Medizin ist das Qi — die Lebensenergie, die den gesamten Organismus durchfließt. Qi zirkuliert in Leitbahnen, den sogenannten Meridianen. Ist dieser Fluss frei und harmonisch, gilt der Mensch aus TCM-Sicht als gesund. Staut sich das Qi — durch körperlichen oder emotionalen Stress, durch Kälte, Erschöpfung oder unregelmäßige Ernährung — entstehen Beschwerden.
Eng damit verbunden ist das Prinzip von Yin und Yang: zwei entgegengesetzte, sich ergänzende Kräfte. Yin steht für Ruhe, Kühle, das Innere. Yang steht für Aktivität, Wärme, das Äußere. Gesundheit bedeutet in der TCM nicht das Fehlen von Krankheit, sondern das Gleichgewicht dieser Kräfte. Ein Zuviel oder Zuwenig auf einer Seite kann sich als Symptom zeigen — zum Beispiel als Schlafstörung, wenn das Yin geschwächt ist und der Geist nachts keine Ruhe findet.
Die Fünf Elemente — Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser — sind ein weiteres Ordnungsprinzip der TCM. Ihnen werden Organe, Jahreszeiten, Emotionen und Geschmacksrichtungen zugeordnet. Dieses System bildet unter anderem die Grundlage für die Ernährungsberatung nach TCM: Welche Lebensmittel unterstützen die Mitte? Was braucht der Körper im Herbst, was im Winter? Für mich ist das kein starres Schema, sondern ein nützliches Werkzeug, um individuelle Zusammenhänge zu verstehen.
Wie diagnostiziere ich in der TCM?
Zur Einschätzung des Beschwerdebildes setze ich vor allem zwei Diagnoseverfahren ein:
- Pulsdiagnose: Ich taste den Puls an beiden Handgelenken mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger. Dabei achte ich auf Tiefe, Stärke und Frequenz. Aus Sicht der TCM können diese Pulsqualitäten Hinweise auf funktionelle Zusammenhänge im Körper geben.
- Zungendiagnose: Die Zunge gilt in der TCM als eine Art Reflexzone – verschiedene Areale entsprechen verschiedenen Organbereichen. Form, Belag, Farbe und mögliche Risse geben Hinweise auf das energetische Gleichgewicht im Körper.
Beide Verfahren zusammen ergeben ein Gesamtbild aus Sicht der Chinesischen Medizin, das ich Ihnen im Gespräch erläutere.
TCM in meiner Praxis – mein Schwerpunkt
Innerhalb der TCM habe ich in den letzten Jahren einen deutlichen Schwerpunkt entwickelt: Ich begleite Frauen bei Menstruationsbeschwerden und PMS, Wechseljahresbeschwerden, Endometriose und unerfülltem Kinderwunsch. Diese Themen profitieren meiner Erfahrung nach besonders von einem ganzheitlichen Ansatz, der Akupunktur, Kräutertherapie und Ernährungsberatung miteinander verbindet.
Daneben behandle ich Patientinnen und Patienten mit Schmerzen, Schlafproblemen, Erschöpfung und Allergien – häufig begleitend zur schulmedizinischen Behandlung des Arztes.
TCM und westliche Medizin — kein Widerspruch
Ich werde häufig gefragt, ob TCM mit einer laufenden schulmedizinischen Behandlung vereinbar ist. Die Antwort ist in den meisten Fällen: ja.
Die westliche Medizin ist außerordentlich stark in Diagnostik, Notfallmedizin und der Behandlung akuter Erkrankungen. Die TCM arbeitet nach anderen Prinzipien: Sie fragt nach dem Muster hinter den Beschwerden, nach dem, was im Gleichgewicht gestört ist — und versucht, dieses Gleichgewicht zu unterstützen. Beide Perspektiven können sich sinnvoll ergänzen.
Was ich meinen Patientinnen und Patienten immer empfehle: Bleiben Sie schulmedizinisch gut betreut, und informieren Sie mich beim Erstgespräch über alle laufenden Behandlungen und Medikamente. Nur so kann ich die TCM-Behandlung sicher und stimmig auf Ihre Situation abstimmen.
In Hamburg-Ottensen erlebe ich, dass viele Patientinnen und Patienten genau diesen kombinierten Weg suchen — nicht entweder-oder, sondern beides in Abstimmung. Das entspricht meinem Verständnis von ganzheitlicher Begleitung.

Sprechen Sie mich gerne an.

Heilpraktikerin

Häufige Fragen zur TCM
Als Heilpraktikerin rechne ich nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) ab. Viele private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten die Kosten ganz oder teilweise. Gesetzlich Versicherte übernehmen die Kosten in der Regel selbst. Weitere Informationen auf meiner Seite zu Kosten und Krankenkassen.
Praxis Petra Noll · Bahrenfelder Straße 244 · 22765 Hamburg-Ottensen
Gut erreichbar aus dem gesamten Hamburger Raum — S-Bahn Ottensen (300 m), Bahnhof Altona (10 min). Mit der S-Bahn auch direkt aus Lübeck, Lüneburg und dem Hamburger Umland erreichbar.
