

PMOS (früher PCOS)
Begleitung mit TCM und Akupunktur in Hamburg-Altona
Unregelmäßige oder ausbleibende Zyklen, Hautveränderungen, Gewichtsschwankungen, Erschöpfung – und häufig ein unerfüllter Kinderwunsch: PMOS begleitet viele Frauen über Jahre, oft lange bevor überhaupt eine Diagnose gestellt wird.
Den meisten Frauen ist die Erkrankung unter dem Namen PCOS bekannt. Seit Mai 2026 trägt sie international einen neuen Namen: Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom, kurz PMOS. Gemeint ist dasselbe Krankheitsbild.
In meiner Praxis in Hamburg-Altona (Ottensen) begleite ich Frauen mit PMOS mit Akupunktur, Chinesischer Kräutertherapie und Ernährungsberatung nach TCM – begleitend zur schulmedizinischen Behandlung der Ärztin oder des Arztes. In meiner Praxis begegnet mir PMOS ähnlich häufig wie Endometriose.
Hinweis:Bei all meinen Therapieverfahren beziehe ich mich auf die Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin. Diese ist wissenschaftlich nicht anerkannt und Bestandteil der alternativen Medizin.
Aus PCOS wurde PMOS – was steckt dahinter?
Im Mai 2026 wurde in der Fachzeitschrift The Lancet das Ergebnis eines internationalen Abstimmungsprozesses veröffentlicht: Aus dem Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) wurde das Polyendokrine Metabolische Ovarialsyndrom (PMOS). Beteiligt waren mehr als 50 Fachgesellschaften und Patientenorganisationen; in Deutschland haben unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie und die Deutsche Diabetes Gesellschaft die Umbenennung begrüßt.
Der bisherige Name rückte die Eierstöcke in den Mittelpunkt. Die im Ultraschall sichtbaren „Zysten“ sind jedoch meist keine echten Zysten, sondern unreife Eibläschen (Follikel), deren Reifung durch ein hormonelles Ungleichgewicht unterbrochen wird.
Vor allem aber reicht das Beschwerdebild weit über die Eierstöcke hinaus: Es betrifft den Hormonhaushalt, den Stoffwechsel, die Haut, den Schlaf und häufig auch das seelische Befinden. Der neue Name benennt diese Vielschichtigkeit.
In Arztbriefen, Befunden und Abrechnungssystemen wird Ihnen der Begriff PCOS noch einige Jahre begegnen – die Umstellung ist international auf mehrere Jahre angelegt. Wenn hier PMOS steht und in Ihren Unterlagen PCOS: Es ist dasselbe.
Mögliche Beschwerden bei PMOS
- Unregelmäßige, sehr lange oder ausbleibende Zyklen
- Ausbleibender Eisprung und unerfüllter Kinderwunsch
- Hautveränderungen wie Akne oder unreine Haut
- Vermehrte Körperbehaarung oder dünner werdendes Kopfhaar
- Gewichtszunahme, Heißhungerphasen oder Hinweise auf eine Insulinresistenz
- Erschöpfung, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen
Nicht jede Frau mit PMOS hat alle diese Beschwerden – das Bild ist sehr unterschiedlich. Genau das ist einer der Gründe, warum die Diagnose oft spät gestellt wird.
Der Weg zur Diagnose
Die Diagnose stellt Ihre Frauenärztin, Ihr Frauenarzt oder eine endokrinologische Praxis – über das Gespräch zum Zyklus, über Hormonwerte im Blut und über den Ultraschall. Viele Frauen berichten mir von langen Wegen davor: die Akne beim Hautarzt, der unregelmäßige Zyklus bei der Frauenärztin, die Gewichtszunahme beim Hausarzt – ohne dass diese Puzzleteile zusammengesetzt werden. Genau dieses Zusammensetzen ist der Gedanke hinter dem neuen Namen.
Schulmedizinisch wird PMOS je nach Lebenssituation unterschiedlich behandelt – etwa mit hormonellen Präparaten, mit Medikamenten, die den Zuckerstoffwechsel beeinflussen, oder im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung. Die Abklärung und Behandlung durch eine Ärztin oder einen Arzt ist immer der erste Schritt. Meine Arbeit verstehe ich als Ergänzung dazu, nicht als Ersatz.
Was kann TCM bei PMOS bewirken?
Die Traditionelle Chinesische Medizin kennt die Diagnose PMOS nicht. Sie betrachtet den Zyklus als Zusammenspiel mehrerer Funktionskreise und beschreibt Zyklusstörungen in eigenen Begriffen – etwa als Stagnation, als Ansammlung von Feuchtigkeit oder als Schwäche der „Mitte“. Nach der Lehre der TCM ist das Ziel einer Behandlung, dieses Zusammenspiel wieder in Bewegung zu bringen, statt einzelne Symptome getrennt voneinander zu betrachten.
Bemerkenswert finde ich: Der ganzheitliche Blick, den der neue Name PMOS ausdrücken soll, entspricht dem, was in der TCM seit jeher selbstverständlich ist.
In der Erfahrungsheilkunde wird die Akupunktur bei unregelmäßigen Zyklen traditionell angewendet. Ob und wie stark sich etwas verändert, ist individuell sehr unterschiedlich und lässt sich vorher nicht vorhersagen. Ich möchte transparent sein: Eine Heilung von PMOS ist durch TCM nicht möglich. Mein Ziel ist es, Sie über einen längeren Zeitraum zu begleiten und Ihre Lebensqualität im Alltag zu verbessern – als Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung.
Weil sich ein Zyklus nur über einen längeren Zeitraum beobachten lässt, plane ich die Begleitung in der Regel über mehrere Monate. Was sich verändert hat, besprechen wir gemeinsam anhand Ihrer eigenen Beobachtungen.
Ernährungsberatung nach TCM bei PMOS
Im Rahmen der Ernährungsberatung nach TCM und den 5 Elementen gebe ich Ihnen individuelle Empfehlungen mit auf den Weg. Bei PMOS spielt der Zuckerstoffwechsel eine besondere Rolle – ein Aspekt, den auch die Ernährungswissenschaft betont. Die Empfehlungen sind alltagstauglich und werden auf Ihre Situation, Ihren Alltag und Ihre Vorlieben abgestimmt. Wenn Sie Medikamente einnehmen, stimmen Sie Ernährungsumstellungen bitte zusätzlich mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.
Kinderwunsch und PMOS
PMOS gehört zu den häufigsten Gründen für einen unerfüllten Kinderwunsch, weil der Eisprung unregelmäßig ausfällt oder ganz ausbleibt. Wenn Sie neben PMOS auch den Wunsch nach einer Schwangerschaft haben, kann ich beide Themen in meiner Praxis gemeinsam begleiten. Befinden Sie sich bereits in einer Kinderwunschbehandlung, stimme ich meine Behandlung gerne auf deren Ablauf ab. Mehr dazu auf meiner Seite zur Kinderwunschbehandlung.
Hinweis:Alle in der Praxis tätigen Therapeutinnen und Therapeuten arbeiten eigenständig und selbständig. Es handelt sich nicht um eine Gemeinschaftspraxis.

Sprechen Sie mich gerne an.

Heilpraktikerin

Häufige Fragen zu PMOS und TCM
Ja. Im Mai 2026 wurde die Erkrankung international in Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS) umbenannt; veröffentlicht wurde der Konsens in der Fachzeitschrift The Lancet. Der Begriff PCOS wird Ihnen in Befunden und Arztbriefen noch einige Jahre begegnen – gemeint ist dasselbe Krankheitsbild.
Praxis Petra Noll · Bahrenfelder Straße 244 · 22765 Hamburg-Ottensen
Gut erreichbar aus dem gesamten Hamburger Raum — S-Bahn Ottensen (300 m), Bahnhof Altona (10 min). Mit der S-Bahn auch direkt aus Lübeck, Lüneburg und dem Hamburger Umland erreichbar.
