

Menstruationsbeschwerden und PMS
TCM & Akupunktur in Hamburg-Altona
Viele Frauen erleben die Tage vor und während der Menstruation als erhebliche Belastung — und fühlen sich damit oft allein gelassen. Starke Krämpfe, Stimmungseinbrüche, Erschöpfung, aufgeblähter Bauch, schmerzende Brüste: Das prämenstruelle Syndrom (PMS) und starke Regelschmerzen sind keine Einbildung und kein Schicksal, das man einfach hinnehmen muss.
In meiner Praxis in Hamburg-Altona (Ottensen) begleite ich Frauen mit diesen Beschwerden seit vielen Jahren mit Akupunktur und Chinesischer Kräutertherapie. Was mich an der TCM so überzeugt: Sie fragt nicht nur nach dem einzelnen Symptom, sondern nach dem Muster dahinter — und behandelt den ganzen Zyklus als System.
Hinweis:Bei all meinen Therapieverfahren beziehe ich mich auf die Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin. Diese ist wissenschaftlich nicht anerkannt und Bestandteil der alternativen Medizin.
Was ist PMS — und was sagt die TCM dazu?
Mit dem Begriff prämenstruelles Syndrom (PMS) werden Beschwerden beschrieben, die typischerweise in den 2 bis 14 Tagen vor der Menstruation auftreten und mit Einsetzen der Blutung nachlassen. Sie können körperlicher oder seelischer Natur sein und in ihrer Intensität stark variieren:
- Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, Empfindsamkeit
- Wassereinlagerungen, Völlegefühl, aufgeblähter Bauch
- Bauchkrämpfe, schmerzhafte Brüste
- Heißhunger, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme
- Kopfschmerzen, Hautunreinheiten
Aus Sicht der TCM entstehen diese Beschwerden häufig durch eine Stagnation des Qi-Flusses — das heißt, die Energie staut sich in der zweiten Zyklushälfte, anstatt frei zu fließen. Das äußert sich in genau den Symptomen, die viele Frauen kennen: Druck, Spannung, Reizbarkeit, Schmerz. Ziel der Behandlung ist es, diesen Stau aufzulösen und den Fluss wieder anzuregen.
Wie behandle ich bei Menstruationsbeschwerden und PMS?
Frauen mit PMS-Beschwerden behandle ich vorrangig in der zweiten Zyklushälfte — also nach dem Eisprung oder in den Tagen vor der Blutung. Bei starken Beschwerden kann eine zusätzliche Akupunktursitzung in der ersten Zyklushälfte sinnvoll sein.
Der Körper braucht Zeit, sich zu regulieren. Ich empfehle, etwa drei Monate einzuplanen, um eine spürbare Veränderung zu erreichen. Das klingt nach viel — aber ein Zyklus, der sich über Jahre aufgebaut hat, lässt sich nicht in zwei Sitzungen verändern.
Je nach Beschwerdebild kombiniere ich:
- Akupunktur, zyklusabhängig abgestimmt
- Chinesische Kräutertherapie: ein individuell zusammengestelltes Granulat, das Sie in der zweiten Zyklushälfte täglich als Tee einnehmen
- Ernährungsempfehlungen nach den 5 Elementen — schon kleine Anpassungen können einen Unterschied machen
- Bei Bedarf: Hinweis auf mögliche Nährstoffmängel (Magnesium, B-Vitamine), die ich mit Ihnen bespreche
Sollten Ihre Beschwerden sehr stark oder ungewöhnlich sein, empfehle ich immer, zunächst gynäkologisch abklären zu lassen — zum Beispiel um eine Endometriose auszuschließen, die hinter starken Regelschmerzen stecken kann.
Was können Sie selbst tun?
Der Zyklus reagiert sehr direkt auf Ernährung, Schlaf und Stress. Einige Dinge, die aus TCM-Sicht und aus der Erfahrung meiner Praxis hilfreich sein können:
- Ballaststoffreiche, pflanzenbetonte Ernährung — viel grünes Gemüse, wenig Zucker
- Weniger Kaffee und Alkohol, besonders in der zweiten Zyklushälfte
- Auf ausreichende Versorgung mit Magnesium und B-Vitaminen achten
- Ob die Einnahme von Mönchspfefferpräparaten für Sie infrage kommt, besprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder mit mir
- Wärme: Eine Wärmflasche im Unterleibsbereich kann Krämpfe lindern
- Regelmäßige Bewegung — Spaziergänge, Yoga, Qigong
- Stressreduktion so gut es geht: Der Spiegel von Cortisol und anderen Stresshormonen beeinflusst den Zyklus direkt

Sprechen Sie mich gerne an.

Heilpraktikerin

Häufige Fragen zu PMS und Menstruationsbeschwerden
In der Erfahrungsheilkunde wird Akupunktur bei Menstruationsbeschwerden traditionell angewendet. Studien haben untersucht, ob Akupunktur durch die Freisetzung von Endorphinen schmerzlindernd wirken kann. Eindeutige wissenschaftliche Belege gibt es nicht — aus meiner Praxiserfahrung berichten aber viele Frauen von spürbaren Verbesserungen nach mehreren Behandlungszyklen.
Ich empfehle, drei Zyklen einzuplanen. Manche Frauen merken schon nach dem ersten behandelten Zyklus eine Veränderung, andere brauchen länger. Das hängt davon ab, wie lange die Beschwerden schon bestehen und wie ausgeprägt das Muster ist.
Nein. Das prämenstruelle dysphorische Syndrom (PMDS) ist eine schwerere Form mit ausgeprägten psychischen Beschwerden. Bei PMDS empfehle ich ergänzend zur TCM immer auch eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung.
Ja — Endometriose und starke Menstruationsbeschwerden hängen oft zusammen. Ich begleite beide Themen in meiner Praxis. Mehr dazu auf meiner Seite zur Endometriose.
Ich rechne nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) ab. Informationen zu Kosten und Krankenkassen finden Sie auf meiner Kostenseite.
Praxis Petra Noll · Bahrenfelder Straße 244 · 22765 Hamburg-Ottensen
Gut erreichbar aus dem gesamten Hamburger Raum — S-Bahn Ottensen (300 m), Bahnhof Altona (10 min). Mit der S-Bahn auch direkt aus Lübeck, Lüneburg und dem Hamburger Umland erreichbar.
